KONZERT FÜR DAS ERINNERN. Klavierkonzert mit Lesung aus Zeitzeugenberichten
*** Extra Website für das Konzert für das Erinnern mit Hintergründen, Bildern, Soundbeispiel u.s.w.***
Die Zeitzeugen sterben aus. Was wird ERINNERN in Zukunft bedeuten? Wie wird es stattfinden - gerade als authentischer Bestandteil der (leider!) so wichtigen Extremismus-Prävention?
Der Pianist & Journalist Matthias Horndasch hat mit Überlebenden des Holocaust über ihre Erinnerungen gesprochen, diese als filmische Gespräche im Netz sowie in mehreren Büchern bleibend festgehalten - und seine künstlerische Form gefunden, sie an gerade junge Menschen weiter zu geben, als Klavierkonzert mit Lesung aus Zeitzeugenberichten
Die freiheitliche, zwischen Jazz und Klassik angesiedelte Musik von Matthias Horndasch wirkt dabei wie ein eigener Erzählstrang, eine Art innere Dramaturgie, welche die erzählte Außenwelt mal intensiviert, mal konterkariert oder ihr zu entfliehen sucht. „Konzert für das Erinnern“ ist ein gekonntes Wechselspiel aus Konzert und Lesung, welches auch ein junges Publikum in seinen Bann zu ziehen vermag:
„Mucksmäuschenstill war es in der Ahnatal-Schule“ (Vellmar) als der Künstler die Geschichte der sich kreuzenden Kinder- & Jugend-Schicksale von Ruth Gröne geb. Kleeberg, Gerd Landsberg, Nachum Rotenberg und Salomon Finkelstein erzählte, umrahmt durch „das einfühlsame Klavierspiel, in dem klassisch wie jazzig anmutende Klänge die geschilderten Erlebnisse auf musikalische Weise ergänzten“. (HNA)
„In bewegten Worten“ zeichnet Horndasch „die Situation der wachsenden Diskriminierung und Verfolgung von Juden unter dem NS-Regime bis hin zur Vernichtung in den Konzentrationslagern nach“, ergänzt durch in den Raum gemalte pianistische „Klangbilder - mal unbefangen lichte Aquarelle, mal bedrückend triefende Ölgemälde“ und spricht so „alle Sinne der bewegt lauschenden Zuhörer“ an. (Cellesche Zeitung)
Zu Wort kommt auch Edelgarde Reimer, Tochter von Generalfeldmarschall Erwin von Witzleben, den Hitler nach dem Stauffenberg-Attentat hinrichten ließ. (Buch: M. Horndasch „Den Tod meines Vaters verwinde ich nie“, Aachen 2008, ISBN 978-3-86858-013-6)
Gastspiel-Dauer: Ca. 2x45 Minuten. Kontakt über Michael Heise, management.horndasch@gmail.com
Mehr zu den Zeitzeugenfilmen & Büchern unter www.holocaust-survivors.eu und "Werke / Works"


(Gerd Landsberg, Nachum Rotenberg, Edelgarde Reimer geb. von Witzleben)